75 Jahre Kleintierzuchtverein K 66 Espenau

Am 11. Januar 1937 fanden sich 4 Liebhaber der Kaninchenzucht zusammen und gründeten den Kaninchenzuchtverein Mönchehof. Es waren Heinrich Obermann, Heinrich Vitt, Hans Scharff und Jakob Horn.                                                                                                                                   Nach Überlieferungen trafen sich die Vereinsgründer in der Küche von Jakob Horn. Im selben Jahr kamen noch die Zuchtfreunde Georg Schmidt, Wilhelm Goßmann II, Willi Lichtenhahn und Willi Kirchhoff dazu.                                                                                                                                  Der Verein wurde den zugehörigen Verbänden gemeldet und erhielt die Vereinsnummer K 129. Als erste Rassen im Verein waren: Blaue Wiener, Weiße Wiener, Loh schwarz und die Vereinsrasse Kleinchinchilla.

Vorsitzender wurde Jakob Horn, in seinem Wohnzimmer wurden die ersten Versammlungen abgehalten. Den Vorsitz übte er bis 1945 aus.

Für die weiteren Versammlungen wählte man dann allerdings eine Gastwirtschaft, um bei der damaligen politischen Führung nicht in den Verdacht zu geraten, sich illegal zu treffen.

Die Kaninchenzucht begann mit der “Rasse Kleinchinchilla”. Sie wurde von den Senioren des Vereins über viele Jahre als Vereinsrasse gehalten.

Die Geschichte des Kaninchen

Als der kleine Flitzer, der mit Hilfe der Phönizier und der alten Römer keinem geringeren Land als Spanien seinen Namen gab, von der iberischen Halbinsel in die Welt auszog und dabei auch zu uns kam, begann die beispiellose Haustierkarriere des Wildkaninchens                                       nicht zu verwechseln, mit seinem weitläufigen Vetter, dem Feldhasen.

Vornehmlich franz. Mönche waren es , die den kulleräugigen, anpassungsfähigen kleinen Naturburschen in ihren Klostergärten domestizieren und somit zum Haustier machten.                                                                                                                                                                                       Durch Mutationen insbesondere in Fellfarbe, Größe, und der Körperform entstanden zahlreiche Rassen. Unter menschlicher Obhut konnten diese Tiere im Gegensatz zur freien Wildbahn nicht nur überleben, sondern sich auch vermehren.

Allgemein haben in früher Zeit alle Bevölkerungsschichten Kleintiere,

Kaninchen, Hühner, Enten, Gänse und Tauben gehalten. Sie dienten zur Nahrung und lieferten wichtige Rohstoffe wie Eier, Federn und Felle. Die Tiere waren günstig in der Anschaffung, einfach zu halten und unterzubringen.                                                                                                       Eine Sortierung nach Rassemerkmalen wurde nur wenig oder gar nicht vorgenommen.

Die Kleintierzucht nach Rassemerkmalen war in ihren Anfängen eher den oberen Gesellschaftsschichten vorbehalten.

Schon bald nach der Gründung begann der Verein Ausstellungen zu organisieren. Sie fanden unter den großen Kastanienbäumen am Mönchehofer Bahnhof statt. Dieser Traditionsstandort wurde auch nach dem 2. Weltkrieg noch für eine Reihe von Ausstellungen genutzt.

Während des Krieges waren auch die Kaninchenzüchter in die “Kriegsproduktion” eingespannt. Felle und Angorawolle mussten abgeliefert werden.

Ein Teil dieser Chronik wurde nach Erzählungen und liebe Erinnerungen verfasst, da die Unterlagen nach dem Krieg leider verschollen sind.

Durch die guten Zuchtergebnisse konnten bei Schauen bzw. Ausstellungen hohe Preise erzielt werden. Die Gründung des Vereins wurde so unter Beweis gestellt. Neben Kaninchen hielten viele Zuchtfreunde Geflügel. Dies war Grund, den Kaninchenverein im Jahre 1940 in einen Kleintierzuchtverein umzuwandeln. Durch die Mitgliederzunahme vergrößerte sich der Verein von Jahr zu Jahr. So konnte im Jahre 1941 die erste Ausstellung mit 100 Tieren durchgeführt werden. Der Verein und der Vereinsgastwirt stifteten  jeder einen Wanderpokal. Im Laufe der Zeit wurden mehrere Stallschauen durchgeführt und den Züchtern mit Rat und Tat  zur Seite gestanden. Am 1.1.1942 wurde der Verein dem Kreisverband Hofgeismar zugeteilt. Es ging weiterhin aufwärts. Eine Ausstellung mit 130 Tieren war möglich. Die letzten Kriegsjahre erbrachten infolge der Einberufungen vieler Zuchtfreunde einen Rückschlag im Vereinsleben.

Nach dem Krieg mussten die Zuchten mit dem wenig übriggebliebenen Tiermaterial neu aufgebaut werden.

Im Jahre 1949 trafen die Zuchtfreunde wieder zusammen. Zu den alten Idealisten kamen neue Zuchtfreunde, das waren Helmut Fritze, Adolf Bachmann, August Wetzel und Horst Lotze. Es ging wieder aufwärts.

Allerdings kamen auch viele Freunde wegen eines Zuchttieres oder eines Bratens zu

uns, denn die Fleischtöpfe hingen in dieser Zeit ziemlich hoch. Die Tierliebe und Freizeitgestaltung ging leider durch den Magen. Als sich bessere Zeiten einstellten, kehrten sie der Kleintierzucht den Rücken.

1951 wurde eine Versammlung abgehalten. Die Zuchtfreunde Wetzel, Klinke, Lotze und Scharff stellten die ersten Kaninchen in der Kurhessenhalle in Kassel aus. Hans Scharf leitete jetzt den Verein.

Im Jahre 1952 fanden schon 3 Versammlungen statt. Fritz Rosshalm trat dem Verein bei. Danach fanden erst 1957 wieder zwei Versammlungen statt. 1959 kam es zu drei Versammlungen. 1960 wurden 6 Versammlungen abgehalten.

Helmut Fritze wurde in der Jahreshauptversammlung am 29.01.1958 zum 1.Vorsitzen-den gewählt. Erstmals wurden Tiere zur sogenannten Tierbesprechung mit in die Versammlungen gebracht. Die Versammlungen fanden jetzt am Sonntagvormittag statt.  Neues Vereinslokal wurde das Gasthaus “Zum Anker” in Mönchehof. Die Unentwegten blieben und Neue kamen hinzu. Vom Schäferberg Karl Degethoff, aus Mönchehof Heinz Gossmann, Wilhelm Gossmann I, Werner Distler, Hans Lehnert, Werner Scharff, Heinz Barthel, Heinz Werner, Günter Schüssler, aus Immenhausen der Zuchtfreund Waldeck, aus Calden Otto Koch. Für die Verantwortlichen des Vereins war so der Beweis erbracht,  dass die Züchter in den vorherigen Jahren mit Fleiß und Beharrlichkeit an ihre Aufgabe gegangen sind. Erstmals nach 12 Jahren konnte eine kleine Vereinsschau mit 115 Tieren der Öffentlichkeit gezeigt werden, welche ein großes Echo hinterlassen hat.

Ausstellungen bis nach Bebra wurden beschickt. 1961 ließen es sich die Züchter nicht nehmen, eine neue Vereinsausstellung abzuhalten. Der Kreisverband Kassel wurde aufmerksam, dass bei den Kleintierzüchtern in Mönchehof frischer Wind weht und verlegte die Kreisversammlung von Kassel nach Mönchehof. Auch diese Ausstellung wurde ein großer Erfolg.

Dass die Vereinsmitglieder nicht nur Tiere züchten können, sondern auch eine gute Gemeinschaft sind, bewies die Jubiläumsfeier im Jahre 1962. Es wurde beschlossen, eine Jubiläumsschau und eine Jubiläumsfeier durchzuführen. Hier ein Auszug aus dem Protokoll: “Zur Jubiläumsfeier (25 jähriges) sollte jeder Zuchtfreund mit einem Kaninchen zum Abendessen beitragen. Der Vorstand beschloss außerdem, 1 Flasche Doornkaat (für alle) und für jeden Mann 2 Flaschen Bier zu spendieren!"

Die Jubiläumsschau fand im Juli 1962 statt, es wurden 240 Tiere ausgestellt. In diesem Jahr wurde eine Jugendgruppe ins Leben gerufen. Die ersten Jugendlichen waren Wilhelm Krone, Peter Göbel, Gerhard Reuber und Friedhelm Jordan.

1964 wurde Helmut Fritze mit einem Stamm (1,2) Castor Rex Landesmeister in der Kurhessenhalle in Kassel.

Mitte der 60er Jahre wuchs der Verein. Zuchtfreunde aus Hohenkirchen, Schäferberg, Grebenstein, Fürstenwald und Oelshausen kamen hinzu. Die Sparte Geflügel freute sich über den guten Zulauf.  Ausstellungen im ganzen Bundesgebiet wurden besucht und beschickt. Einer unserer besten und erfolgreichsten Züchter war Hans Scharff. Er war mit seinen Hühnern der Rasse Zwerg Wyandotten gestreift, den Tauben Elstertümmler und Kasseler Tümmler führend in Deutschland.

Als Nachfolger von Helmuth Fritze, der als Vorsitzender 1966 zurücktrat, wurde Willi Börner gewählt. Er verstand es, die Freundschaften unter den Vereinen zu festigen. Ihm gelang es, eine Kreisverbandschau (Kaninchen) nach Mönchehof zuholen. 

1967 fand aus Anlass des 30jährigen Bestehen des K 66 eine Jungtierschau unter den großen Kastanienbäumen am Mönchehofer Bahnhof statt.

1970 haben sich die ehemalig selbständigen Gemeinden Hohenkirchen und Mönchehof

im Rahmen der Gebietsreform zur Gemeinde Espenau zusammengeschlossen. 

Ab 1973 haben wir unseren Vereinsnamen von Kleintierzuchtverein Mönchehof in Kleintierzuchtverein Espenau geändert.

Im März 1977 stellte Helmuth Fritze den Antrag, neue Käfige anzuschaffen. Darüber wurde in der nächsten Versammlung abgestimmt. Auf Grund des Beschlusses sind im Mai 1977  21 neue Käfige (60er) für 1.527,00 DM gekauft worden.

Am 15.01.1977 feierte man das 40jährige Vereinsjubiläum im Vereinsgasthaus „Zum Anker“ in Mönchehof.

Bei der Gestaltung des Naherholungsgebietes „Steinbruch“ in Hohenkirchen im Jahre 1977 halfen auch einige Mitglieder des K 66 mit, hervorzuheben sind die Zuchtfreunde Rolf Baumann und Willi Egerland.

Unter dem Vorsitz von Gerhard Brede (1978) gelang es uns, das Vereinsgelände ”Am Kamp” als zweites Standbein aufzubauen. Der ehemalige "Ziegenstall" wurde in Eigen-

Regie umgebaut. Viele Arbeitsstunden leisteten unsere Mitglieder, besonderer Dank gebührt den Zuchtfreunden Hans Lehnert und Erwin Lehmann. Seit 1978 führen wir dort unsere jährliche Jungtierschau durch.

Dass erstmals Schauen in Hohenkirchen stattfanden, verdanken wir unseren Zuchtfreunden Horst West, Rolf Baumann, Richard Gleiche, Heinz Boland, Helmuth Fritze (damals Ausstellungsleiter) und der Familie August Otto.

Am 22. und 23.09.1979 fand die 1. offene Baunataler Jungtierschau statt, die vom K 78 Baunatal ausgerichtet wurde, Jungzüchter Frank Lehmann stellte 4 x Neuseeländer weiß aus, mit denen er zum Schausieger bei der Jugend wurde. Hierfür erhielt er die höchste Auszeichnung, den Ministerehrenpreis gestiftet von Ministerpräsident Holger Börner.

Seit 1980 leitete Rolf Baumann den Verein, der K 66 Espenau bedankt sich recht Herzlich bei Rolf Baumann für die gute Vereinsarbeit die er geleistet hat.

Ab 1980 sammelten die Zuchtfreunde des K 66 Papier und Lumpen. Durch diese Aktion  konnte sich der Verein ein gutes finanzielles Polster schaffen. Herauszuheben sind in diesem Zusammenhang die Züchter Willi Börner, Willi Egerland, Rolf Baumann und Erwin Lehmann.

Im Juli 1980 halfen die Mitglieder des K 66, der Frauengruppe K 2 und des Siedlerbundes Mönchehof beim 10jährigen Bestehen der Gemeinde Espenau. Gemeinsam übernahmen sie die Ausrichtung der Tombola. Der K 66 beteiligte sich  beim Festzug mit einem Motivwagen. 

Ab den 1980er Jahren wurde der Name Lehmann ein fester Begriff und Bestandteil im  K 66 Espenau. Nicht nur Erwin, Wolfgang oder Manfred Lehmann drückten dem Verein ihren Stempel auf, sondern auch Uwe, Sonja, Günter, Frank, Sebastian, Kai, Nadine und Sascha kamen hinzu. So war es nicht überraschend, wenn fünf Mal der Name Lehmann unter den Ausstellern erschien. Noch heute sind acht Mitglieder der Familie Lehmann im Verein.

Vom Gründungsmitglied Jakob Horn sind der Schwiegersohn Karl-Heinz Sonneborn

(Kassierer) und der Enkel Karsten Sonneborn (Zuchtwart) im Verein aktiv.

Erfreulich war festzustellen, dass der K 66 Espenau im Jahre 1982 insgesamt 9 Jungzüchter hatte, davon blieben 2012 noch 3 übrig. Es sind Karsten Sonneborn (Zuchtwart), Uwe Lehmann (Platzwart) und der heutige 1. Vorsitzende Frank Lehmann.              

Seit den 80er Jahren nehmen wir an dem Vereinsschießen des Schützenverein Hohenkirchen teil und versuchen, durch gute Leistungen zu glänzen.  

An den Ausstellungen der Zuchtfreunde des K 38 Harleshausen nehmen unsere Züchter seit 1985 sehr erfolgreich teil.

1987 feierten wir unser 50jähriges Vereinsjubiläum in unserem Vereinsgasthaus Gemeindeschänke (heute Landgasthaus Sandrock) im Ortsteil Hohenkirchen. Auf dieser Jubiläumsfeier war als letztes Gründungsmitglied Heinrich Obermann mit 86 Jahren dabei.

Nicht vergessen werden soll ein guter Zuchtfreund und Züchter, der 1989 in den Verein eintrat, es ist Karl-Heinz Frohmüller (Katsche genannt), der leider aus gesundheitlichen Gründen den K 66 nicht mehr unterstützen kann.

Wir stellen seit 1990 bei unseren Zuchtfreunden vom K 58 Bad Wilhelmhöhe auf ihrer jährlichen Alttierschau aus. Leider sind es nicht mehr soviel Tiere wie vor 10 Jahren.

Der erfolgreichste Züchter des K 66 der Neuzeit bei Geflügel ist Wolfgang Lehmann.   Bei der 35. Deutschen Rassetaubenschau in Dortmund 1986 konnte er mit seinen Tauben der Rasse Kasseler Tümmler den Titel des Deutschen Meisters erringen. Diese außergewöhnliche Leistung konnte er 2004 in Leipzig wiederholen und Wolfgang stellte noch den Bundessieger.  

Im Jahr 2008, bei der nationalen in Erfurt errang Wolfgang den silbernen Siegerring der Kasseler Tümmler und stellte den Bundessieger. Mehrmals wurde er  Landes-, Kreis- und Vereinsmeister

Ebenfalls ein erfolgreicher Geflügelzüchter war Heinz Boland der mit seinen Hühnern der Rasse Zwerg New Hampshire weiß, Bundesweiten Erfolg hatte.                                                                   

Bei der Sparte Kaninchen ist Frank Lehmann ein erfolgreicher Züchter. Er war ebenfalls mehrmaliger Landes-, Kreis- und Vereinsmeister.

2002 wurde Erwin, Wolfgang und Frank Lehmann der Ehrenbrief des Landes Hessen durch Bürgermeister Michael Wielert (Mitglied im K 66 seit 01.01.03), im Beisein von. Altbürgermeister Ehrhard Bunzenthal, überreicht. Beide wurden mit großem Applaus begrüßt. Ein Satz des Bürgermeisters war, dass nicht jeder, der lange Jahre im Verein tätig ist, mit dem Ehrenbrief ausgezeichnet werden könne, vielmehr müsse der zu Ehrende auch der Ehrung würdig sein.

Seit 2006 mussten wir uns etwas einfallen lassen, wie es mit dem K 66 und seiner Jungtierschau weiter gehen sollte. Einige Zuchtfreunde waren verstorben, andere durch  Erkrankung nicht mehr einsetzbar.  Die Idee, mit unseren Nachbarvereinen eine Vergleichsschau durchzuführen wurde geboren. Man traf sich in Espenau und redete darüber, wie die gemeinsame Gestaltung einer Schau aussehen könnte. Die Vereine waren K 83 Rothwesten, K 76 Obervellmar, K 38 Haleshausen und K 66 Espenau. Seit nunmehr 6 Jahren findet die Vergleichsschau mit bis zu 8 Vereinen und ca. 150 Tieren statt. Es sind die Vereine, K 33 Grebenstein, K 37 Gottsbüren, K 38 Harleshausen, K 44 Hofgeismar, K 58 Wilhelmshöhe, K 68 Ödelsheim, K 83 Rothwesten und K 115 Hümme. Es macht Spaß, sich mit anderen Vereinen und Züchtern zu messen.

Helfer bei allen Veranstaltungen und Feiern des Vereins, bei denen sich der K 66 bedankt, sind Uwe und Günter Lehmann. Sie sind leider nur” passive Mitglieder, die aber immer mit vollem Einsatz bei allen Aktivitäten dabei sind. So wünscht sich das ein Vorsitzender von allen passiven Mitgliedern.

2009 feierte der Ortsteil Schäferberg sein 70jähriges Bestehen.

Der K 66 war mit einem Streichelzoo zur Stelle. Zuchtfreund Marco Hampe, der für den Zoo verantwortlich war, besorgte sogar ein Pony. Der Streichelzoo war sehr gut besucht. Das war Werbung für die Kleintierzucht und den K 66 Espenau.

Im Jahr 2009 wurde Frank Lehmann mit seinen Kaninchen der Rasse Alaska Schausieger in Gottsbüren mit 386,0 Punkten.

Beim stehenden Umzug anlässlich der Feier zum 40jährigen Bestehen der Gemeinde Espenau am 27.06.2010 haben wir gemeinsam mit der Frauengruppe K 2 Espenau ein Zelt für unsere Tiere und die Fellerzeugnisse der Frauengruppe bezogen. Es war ein sehr heißer Tag. Dank aufgestellter Ventilatoren hatten die Tiere keine Probleme. Der Streichelzoo und die Fellerzeugnisse wurden sehr gut angenommen.

Auch bei dem Erntedankgottesdienst 2011 der ev. Kirche in Mönchehof, war der K 66 mit Kaninchen, Tauben und Hühnern vertreten. Die Besucher waren beeindruckt über  eine solche Rassenvielfalt. Leider konnten wir bei dieser Veranstaltung keine neuen Mitglieder für unser schönes Hobby gewinnen.

Nach vielen Jahren haben wir seit 2012 wieder eine Jungzüchterin in unseren Reihen, es ist Mandy Hampe.

Hier einige Namen von Ehemaligen Mitgliedern die die meisten von den Älteren noch kennen und die dem K 66 in Ihrer Zeit belebt und Mitgestaltet haben wie z.B.:

Heinz Boland, Willi Egerland, Berthold Möller, Willi und Elli Börner, Günter Göring, Horst Lotze, Walter Lippeke, Günter Schüssler, Richard Gleiche, Werner Kiebach, Helmut Himmelmann, Helmut und Elli Fritze, Gerhard Brede, Karl-Heinz Frohmüller, Hans Lehnert, August und Sieglinde Otto, Horst West, Rolf Baumann, Manfred Lehmann

Das haben die Züchter des K66 in 75 Jahren gezogen.

Kaninchen: von 1937 - 2012  ca. 15500 Tiere

Hühner       von 1940 - 2012  ca. 10000 Tiere         

Tauben       von 1940 - 2011  ca. 20000 Tiere

 

Rassen in unserem Verein

Geflügel:

Wolfgang Lehmann: mit Tauben, Kasseler Tümmler und Danziger Hochflieger

Frank Lehmann: mit Hühnern der Rasse Zwergwyandotten weiß

   

Kaninchen:

Johannes Haack                             Deutsche Widder                                                                                                   

Frank Lehmann                               Alaska                                                            

Karsten Sonneborn                         Kleinsilber gelb       

                                                                                                                                                                                         Frank Lehmann                              Kleinsilber graubraun       


                       

                               

 

Veranstaltungen des K 66 im Jahr

Jährlich feste Veranstaltungen :    

Seit über 45 Jahren bis 2004 die Wanderung am Vatertag nach Zierenberg bei Vereinsmitglied Feuring und seit 2005 nach Fürstenwald zum Kegeln. Diese Aktion hat Helmuth Fritze ins Leben gerufen.

Jeweils im Mai findet eine Busfahrt statt.

An jedem 1. Freitag im Monat treffen sich die Vereinsmitglieder zu einer Versammlung.

An jedem 2. Wochenende im August findet unsere Jungtierschau (Jungtiervergleichsschau) statt.

 

Der Vorstand des K 66 Espenau:

 

1. Vorsitzender                              Frank Lehmann

2. Vorsitzender                              Wolfgang Lehmann

Kassierer                                       Dr. Markus Hopf

Schriftführer                                  Sonja Lehmann

stellv.Schriftführer                         Georgia Teske

Tätowart                                        Johannes Haack und Georgia Teske

Zuchtwart Kaninchen                      Karsten Sonneborn

Zuchtwart Geflügel                         Wolfgang Lehmann

Zuchtbuchführer                             Georgia Teske

Platzwart                                       Uwe Lehmann

Ausstellungsleiter Kaninchen           Karsten Sonneborn

Ausstellungsleiter Geflügel              Wolfgang Lehmann

 

 

Ehrenmitglieder des K 66 Espenau

Erwin Lehmann

Wolfgang Lehmann

Karl-Heinz Frohmüller

Die Vorsitzenden seit der Gründung des K 66 Espenau ab 1937:

Jakob Horn                1937 -  1945

Hans Scharff               1946 - 1957

Helmuth Fritze            1958 - 1966

Willi Börner                1966 - 1972

Hans Scharff               1973 - 1974

Gerhard Brede            1975 - 1977

Horst West                 1978 - 1979

Rolf Baumann             1980 - 1994

Wolfgang Lehmann      1995 - 1999

Frank Lehmann           1999 - heute

Heute ist das Hobby Kleintierzucht mehr von der Liebe zum Tier bestimmt. Früher war mit der Kleintierhaltung oft die Nahrungssicherung der Familie verbunden, umgangssprachlich, "um den Kochtopf zu füllen".Die Schnelllebigkeit unserer Zeit, die Vielzahl der Angebote und Möglichkeiten, die veränderte Interessenlage und die neue Kommunikationswelt erzeugen andere Zielvorstellungen und Wünsche. Kleintierhaltung bedeutet zusätzliche Arbeit, fordert tägliche Anwesenheit und Bindung.

Darum ist es heute sehr schwer, ein aktives Mitglied zu gewinnen oder einen Jungzüchter für den Verein zu begeistern.

Der K 66 Espenau bedankt sich bei all denen die geholfen haben, diese Chronik zu erstellen und den Firmen und  Politikern für ihre Spenden, besonderer Dank gilt  Herrn Erhard Bunzenthal für seine Hilfe und Bereitschaft.

Frank Lehmann

Vorsitzender